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Die Finanzkrise ist überall!

30.01.2012, 16:17 Uhr

Gegen die kapitalistische Ausbeutung global!

Öffentliches Eigentum und selbstverwaltete Räume verteidigen – für eine solidarische Gesellschaftsordnung! Gemeinsam gegen Enteignung, Entrechtung, Ausbeutung und Unterdrückung.

Demonstration und Kundgebung am 4. Februar um 13 Uhr vor dem Saalbau Witten. Mit Bärbel Beuermann, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Landtag Nordrhein-Westfalens als Rednerin auf der Abschlusskundgebung.

Flyer Demoaufruf Marode Schulen, zu wenige Kita-Plätze, Schlaglöcher in den Straßen, Schließung von Schwimmbädern, Jugendeinrichtungen, Bibliotheken – die öffentliche Infrastruktur wird immer weiter zerstört. Fast alle Gemeinden in NRW sind chronisch unterfinanziert. Die „Kommunale Selbstverwaltung“ steht nur noch auf dem Papier.

Die jahrelange Politik der Steuergeschenke an Unternehmen, Banken, Versicherungen, Spekulanten, Superreiche und Hoteliers hat maßgeblich zum finanziellen Ausbluten der öffentlichen Kassen beigetragen.

Die Kommunen sind besonders hart betroffen, da sie auf Steueraufkommen der Bundesebene angewiesen sind. Abgesehen von der Gewerbesteuer haben Kommunen selbst kaum eigene bedeutsame Steuerquellen.

Zudem wälzen Bund und Land immer mehr gesetzliche Aufgaben auf die Kommunen ab, ohne die entsprechenden Finanzmittel zur Verfügung zu stellen.

Banken werden mit dem Geld des Steuerzahlers gerettet, die Gewinne bleiben aber in den Taschen der Aktionäre und Finanzmarktspekulanten. Damit muss Schluss sein!

Der geplante Europäische Stabilitätsmechanismus unterhöhlt die demokratische Kontrolle auf europäischer Ebene. Dies findet nun auch auf kommunaler Ebene statt. In Maßnahmen wie dem so genannten “Stärkungspaktgesetz“ des Landes Nordrhein-Westfalen  erkennen wir den Versuch,  die von Banken auf den Staat übertragenen Schulden nun auf die unterste Ebene des Staates, die Kommunen, zu  verlagern. Die Kosten der Bankenrettung werden auf diese Weise auf die Bevölkerung in den Gemeinden abgewälzt. Dies sind zusätzliche Belastungen zum bereits existierenden Strukturdefizit, verursacht durch unzulängliche Mittelzuweisungen an die Gemeinden.

Die vom Stärkungspaktgesetz  betroffenen Kommunen können die vergiftete „Hilfe“ nicht einmal zurückweisen und werden zur Teilnahme zwangsverpflichtet. Wenn sich Kommunen weigern, wird ihnen ein Staatskommissar vor die Nase gesetzt, der am Stadtrat vorbei Kürzungen durchsetzen kann. Angedacht ist vor allem ein „Bürgerbeitrag“ in Form drastischer Erhöhungen der Grundsteuer, die auf Mieter umgelegt wird.

Sowohl kommunale Selbstverwaltung als auch Reste der demokratischen Einflussnahme vor Ort wären vorbei. Über Bürgerhaushalte braucht man gar nicht mehr zu diskutieren.

Die, die in den letzten 20 Jahren immer reicher geworden sind und auch weiter absahnen, müssen endlich zur Kasse gebeten werden. Den Finanzmärkten, Banken und Spekulanten muss Einhalt  geboten werden.

Die Forderungen sind:

  • Einführung der Finanztransaktionssteuer – sofort!
  • Besteuerung der Reichen, Umverteilung des Reichtums durch die Einführung der Vermögenssteuer, höhere Erbschafts- , Körperschafts- und Einkommenssteuer!
  • Kurzfristig: Alle Banken gehören sofort in die öffentliche Hand!
  • Langfristig: Alternative Wirtschaftsformen – Überwindung der Geldwirtschaft
  • Schluss mit den Spekulationen und Wetten mit Nahrungsmitteln an den Weltbörsen!
  • Verbot von Hedge-Fonds und anderer „Finanzmarktprodukte“– sofort!
  • Demokratisiert die Unternehmen – Entscheidungsgewalt für ArbeitnehmerInnen in allen betrieblichen Belangen!
  • Verbot der Leiharbeit – Menschen sind keine Ware, die auf Arbeits-„Märkten“ verhökert werden können. Sofortige Einführung eines Mindestlohns von 10 Euro.
  • Schluss mit der Unterdrückung durch die HARTZ IV-Gesetze
  • Schluss mit dem Spardiktat neoliberaler Technokraten, weg mit dem Stärkungspakt, her mit dem Bedarfshaushalt unter Beteiligung der Menschen in den Kommunen!
  • Stoppt die Privatisierung öffentlichen Eigentums – Rekommunalisiert bereits privatisiertes öffentliches Eigentum!
  • Stoppt Projekte der Öffentlich Privaten Partnerschaft (ÖPP-Projekte) – sie enteignen Kommunen durch geheime und nicht transparente Verträge!

30.01.2012, 16:15 Uhr

Gegen die kapitalistische Ausbeutung global! Öffentliches Eigentum und selbstverwaltete Räume verteidigen – für eine solidarische Gesellschaftsordnung! Gemeinsam gegen Enteignung, Entrechtung, Ausbeutung und Unterdrückung. Demonstration und Kundgebung am 4. Februar um 13 Uhr vor dem Saalbau Witten. Mit Bärbel Beuermann, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Landtag Nordrhein-Westfalens als Rednerin auf der Abschlusskundgebung. Marode Schulen, zu wenige... mehr

26.01.2012, 08:19 Uhr

Nach den offiziellen Zahlen geht die Erwerbslosigkeit in Deutschland und auch in NRW immer weiter zurück und die Bundesregierung feiert sich für eine erfolgreiche Beschäftigungspolitik. Für die Menschen in NRW ist die Situation allerdings nicht unbedingt besser geworden. Der Aufschwung findet nämlich fast ausschließlich in so genannte prekäre Beschäftigungsverhältnisse statt. Leiharbeit, Scheinselbständigkeit, geringfügige... mehr

14.12.2011, 10:00 Uhr

Auf der Mitgliederversammlung der LINKEN Ennepe-Ruhr am 10.12.2011 sind drei frei gewordene Plätze des Vorstands neu gewählt worden.Wolfgang Krupke, aus Gevelsberg, und Ulla Weiß, aus Witten, sind beide mit großer Mehrheit zum Sprecher und zur Sprecherin des LINKEN Kreisverbands Ennepe-Ruhr gewählt worden. „Als Sprecher möchte ich mich gemeinsam mit den LINKEN GenossInnen für die Rechte von Hartz IV-Betroffenen und für die finanziell... mehr

04.12.2011, 17:26 Uhr

Zur Antikriegs-Demonstration in Bonn fanden sich am vergangenen Samstag 5000 Teilnehmer zusammen.Der Kreisverband Ennepe-Ruhr hatte mit zu der Demonstration aufgerufen. Mehrere Genossinnen und Genossen machten sich auf den Weg nach Bonn. Protestiert wurde gegen den seit zehn Jahren geführten Krieg in Afghanistan. Zum zweiten Mal wird eine Kriegskonferenz in Petersberg am 5. Dezember 2011 abgehalten. Unter der Gastgeberschaft von Hamid Karsai werden Beschlüsse zur Verschärfung und... mehr

01.12.2011, 14:14 Uhr

„Die Jubelmeldung über die angeblich sinkenden Arbeitslosenzahlen ist ein grandioser Etikettenschwindel, der Monat für Monat der Bevölkerung und insbesondere den erwerbslosen Menschen vorgaukelt, dass die Politik auf dem richtigen Weg sei,“ erklärt Jürgen Aust, der arbeitsmarktpolitische Sprecher des Landesverbandes DIE LINKE. NRW zum aktuellen Arbeitsmarktbericht der Regionaldirektion NRW. „Während die offizielle Statistik nur noch 681.081... mehr

02.12.2011, 09:26 Uhr

DIE LINKE kündigt Widerstand gegen Spardiktat der Bezirksregierung anDIE LINKE lehnt die Forderungen der Bezirksregierung Arnsberg ab, sich einem Spardiktat zu unterwerfen und alsBeitrag hierzu selbst Kürzungsvorschläge zu erarbeiten. Sie fordert stattdessen, die Finanzierung der Kommunenauf eine Basis zu stellen, die es Witten ermöglicht, soziale, kulturelle und ökologische Aufgaben umfassendwahrzunehmen, statt sie zu reduzieren. DIE LINKE kündigt zudem Widerstand... mehr

24.10.2011, 10:06 Uhr

DIE LINKE beschließt mit großer Mehrheit ihr Parteiprogramm Der Erfurter Parteitag der Partei DIE LINKE hat am vergangenen Wochenende das neue Parteiprogramm mit 503 Stimmen bei 4 Gegenstimmen und 12 Enthaltungen beschlossen. Das ist eine Zustimmung von 96,9 Prozent. In den nächsten Wochen wird das neue Parteiprogramm durch einen Mitgliederentscheid bestätigt werden. Alle Informationen zum Parteitag gibt es jetzt hier  mehr

13.10.2011, 16:54 Uhr

10 Jahre Krieg in Afghanistan - Kommt zur Demonstration der Friedensbewegung  mehr